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LinkedIn-Profil optimieren: die Checkliste für B2B
Kurz gesagt: Wer auf eine Nachricht oder Kontaktanfrage reagiert, schaut zuerst auf Ihr Profil. In wenigen Sekunden muss klar sein: Wer sind Sie, wem helfen Sie wobei, und wie kommt man mit Ihnen ins Gespräch? Die wichtigsten Hebel sind Foto, Hintergrundbild, Headline, Info-Text, der Bereich „Im Fokus“ und eine gut erreichbare Kontaktmöglichkeit.
Der erste Eindruck: Foto und Hintergrundbild
- Profilfoto: Aktuell, freundlich, gut ausgeleuchtet, Gesicht gut erkennbar. Kein Gruppenbild, kein Urlaubsfoto.
- Hintergrundbild: Die Fläche hinter dem Foto (empfohlen 1584 × 396 Pixel) ist Werbefläche. Ein klarer Satz zu Ihrem Nutzen und Ihre Webseite reichen. Links unten verdeckt das Profilfoto einen Teil – dort keine wichtigen Inhalte platzieren.
Die Headline: in einem Satz, wem Sie wobei helfen
Die Headline unter Ihrem Namen (bis zu 220 Zeichen) erscheint überall: in Suchergebnissen, Kommentaren und Kontaktanfragen. Statt nur „Geschäftsführer bei …“ sollte sie den Nutzen für Ihre Zielgruppe nennen.
- Schwach
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- Stark
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Der Info-Text: Problem, Lösung, nächster Schritt
Im Abschnitt „Info“ stehen bis zu 2.600 Zeichen zur Verfügung. Sichtbar sind ohne Klick nur die ersten Zeilen – dort gehört der wichtigste Satz hin. Ein bewährter Aufbau:
- Einstieg: Wem Sie wobei helfen – in ein, zwei Sätzen.
- Problem: Woran Ihre Zielgruppe typischerweise scheitert. Leser sollen sich wiedererkennen.
- Vorgehen: Wie Sie arbeiten – in wenigen, klaren Schritten.
- Für wen: Branchen, Unternehmensgrößen, Regionen.
- Nächster Schritt: Wie man Sie erreicht – Nachricht, Telefon, Webseite.
Emojis und Aufzählungszeichen machen den Text überfliegbar. Fett gesetzte Wörter sind auf LinkedIn nur über Sonderzeichen möglich – sparsam verwenden, denn so geschriebene Wörter werden von der Suche schlechter gefunden.
„Im Fokus“, Erfahrung und Kenntnisse
- Im Fokus: Ihre Webseite, ein Ratgeber-Artikel oder ein Beitrag, der Ihre Arbeit zeigt – mit einem klaren Titel wie „Kostenloses Erstgespräch vereinbaren“.
- Berufserfahrung: Bei der aktuellen Position kurz beschreiben, was Kunden bei Ihnen bekommen – nicht nur Aufgaben auflisten.
- Kenntnisse: Die Begriffe wählen, nach denen Ihre Zielgruppe sucht, und die wichtigsten fünf hervorheben.
- Empfehlungen: Echte Empfehlungen von Kunden oder Partnern wirken stärker als jede Selbstbeschreibung.
Erreichbarkeit: machen Sie es leicht
- Persönliche Profil-URL einrichten (z. B. linkedin.com/in/vorname-nachname-firma).
- Webseite in den Kontaktinformationen und im Profil hinterlegen.
- Telefonnummer und E-Mail-Adresse angeben, wenn Sie direkt erreichbar sein möchten.
- Unternehmensseite anlegen und Ihre Position damit verknüpfen – das Logo erscheint dann in Ihrem Profil.
Checkliste zum Abhaken
- Aktuelles, professionelles Profilfoto
- Hintergrundbild mit Nutzen und Webseite
- Headline nennt Zielgruppe und Nutzen
- Info-Text mit starkem Einstieg und klarem nächsten Schritt
- „Im Fokus“ mit Webseite oder Erstgespräch
- Aktuelle Position mit Kundennutzen beschrieben
- Fünf passende Kenntnisse hervorgehoben
- Persönliche Profil-URL und Kontaktdaten gepflegt
Häufige Fragen
Wie lang darf die LinkedIn-Headline sein?
Die Headline unter dem Namen darf bis zu 220 Zeichen lang sein. Die ersten Wörter sind am wichtigsten, weil sie in Suchergebnissen und Kommentaren oft gekürzt angezeigt werden.
Wie lang darf der LinkedIn-Info-Text sein?
Der Abschnitt „Info“ bietet bis zu 2.600 Zeichen. Ohne Klick sind nur die ersten Zeilen sichtbar – dort sollte stehen, wem Sie wobei helfen.
Welche Größe hat das LinkedIn-Hintergrundbild?
Für das persönliche Profil werden 1584 × 396 Pixel empfohlen. Links unten wird ein Teil vom Profilfoto verdeckt, dort sollten keine wichtigen Inhalte stehen.
Wie oft sollte ich mein Profil aktualisieren?
Immer dann, wenn sich Angebot, Zielgruppe oder Position ändern – und darüber hinaus etwa einmal im Quartal ein kurzer Check, ob Headline, Info-Text und „Im Fokus“ noch passen.
Profil, Nachrichten und Ablauf aus einer Hand
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